(ty) Eine Schülergruppe aus Osnabrück hat ihre Skifreizeit in Südtirol nach Erkrankung von zwei

Kindern aus Sorge vor dem Coronavirus abgebrochen. Begleitet von einem 20-köpfigen Team

der Feuerwehr Osnabrück und einem Arzt, haben die 55 Kinder am Freitag ihre Heimreise angetreten.

Nachdem unklar ist, ob tatsächlich eine Corona-Erkrankung vorliegt, wurde zur Vermeidung unnötiger

Kontakte darauf verzichtet, öffentliche Raststätten anzufahren. Auf die gestrige Bitte der Feuerwehr

Osnabrück um Amtshilfe wurde für heute Morgen auch in Ingolstadt eine Toiletten- und Verpflegungs-

pause am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Ringsee organisiert. Diese wurde vom Amt für Brand-

und Katastrophenschutz zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Ringsee vorbereitet und vom

städtischen Gesundheitsamt in Abstimmung mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel-

sicherheit begleitet.

Es wurden vorsorgliche Schutzvorkehrungen definiert, um höchste Sicherheit für alle Beteiligten

sicherzustellen. Die Johanniter Unfallhilfe hat Lunchpakete für Kinder und Helfer vorbereitet, die

Experten für Infektionsschutz der Berufsfeuerwehr haben die anschließende Reinigung und

Desinfektion des Toilettencontainers vorgenommen, der separat neben dem Gerätehaus der

Freiwilligen Feuerwehr steht.

Nach kurzem Stopp konnten die beiden Busse ihre Reise fortsetzen. Sicherheits- und Ordnung-

sreferent Dirk Müller dankt den eingesetzten Kräften von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger

Feuerwehr, den Rettungsdiensten sowie dem Gesundheitsamt für das verantwortungsbewusste

und professionelle Handeln und die geleistete Hilfe bei der Versorgung der Schülergruppe.

 

Quelle: Donaukurier vom 08.03.2020

 

WC Stopp

 

Update: Quelle: HasePost vom 08.03.2020

 

Aufatmen bei Schülern und Familienangehörigen der in einer aufwendigen Aktion am Freitag aus Südtirol

zurückgeholten Kinder: Es war die Grippe und nicht das neuartige Corona-Virus.

In einer Mitteilung an die lokalen Redaktionen teilte der für den Gesundheitsschutz auch in der Stadt

Osnabrück zuständige Landkreis am Sonntagvormittag mit, dass die Ergebnisse der Tests für die

Reisegruppe, die aus Südtirol zurückgeholt worden ist, keinen Nachweis einer Infektion mit dem neuen

Corona-Virus ergeben. Es gibt nach Angaben des Gesundheitsdienstes für Landkreis und Stadt Osnabrück

aber mehrere Nachweise von Influenza.

Insgesamt 55 Kinder, darunter eine Schülerin, die auf eigene Faust von ihrem Vater aus dem Skigebiet

geholt worden war, warteten auf die erlösende Nachricht.

Eltern wurden bereits alle informiert

Die Eltern der Schülerinnen und Schüler, die an der Grippe erkrankt sind, sind direkt von Dr. Gerhard Bojara

als Leiter des Gesundheitsdienstes informiert worden. Die häusliche Absonderung für die Gruppe ist damit

nach jetzigem Sachstand aufgehoben. Im unwahrscheinlichen Fall eines später doch noch auftretenden

Nachweises einer Infektion mit Corona müsste die Situation neu bewerten werden, doch davon geht der

Gesundheitsdienst aktuell nicht aus. Bei weiteren Krankheitsfällen in dieser Gruppe sollte aus diesem Grund

zunächst nur eine Diagnostik auf Influenza erfolgen, so Bojara.

   

Nächsten Termine:


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